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 Wie geschaffen für Feuer und Wasser
MANITOU MVT 628 T beweist bei Düsseldorfer Feuerwehr Vielseitigkeit

Düsseldorf, 8. September 2005, 9.32 Uhr, Schiessstraße: Eine Lagerhalle brennt lichterloh, meterhoch schlagen die Flammen aus den Oberlichtern. Über 100 Feuerwehrleute bekämpfen das Großfeuer, das auf weitere Hallenteile mit Gefahrgutlagerung überzugreifen droht. Es ist sehr schwierig, in die brennende Halle einen ausreichenden Zugang und Belüftungsöffnungen zu schaffen, weil sich die großen Rolltore automatisch geschlossen hatten. Nach einer Stunde gelingt es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und das Feuer zu löschen.

Jetzt kommt der MANITOU MVT 628 Turbo ins Spiel, der huckepack auf einem Feuerwehr-LKW herangebracht wurde. Mit Hilfe des ausfahrbaren Teleskoparmes gelingt es auf der Hallenrückseite, mit dem Teleskoplader über die Laderampe hinweg gewaltsam ein verschlossenes Tor von der Fahrbahnebene aus in ausreichendem Umfang zu öffnen

Doch damit ist die Arbeit der Männer noch nicht erledigt. Es gilt, die zahlreichen Glutnester zu löschen, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Der wendige Teleskoplader eignet sich auch hervorragend dazu, den Brandschutt mit Glutnestern an einen Ort zu transportieren, wo er gefahrlos abgelöscht werden kann.

Das geländegängige MANITOU-Gerät ist der ganze Stolz der Feuer- und Rettungswache 6 sowie der Feuerwehrschule in Düsseldorf Garath - und eine Besonderheit im Fuhrpark. Denn normalerweise sind bei der Feuerwehr eher Radlader angesagt. Auf die Frage nach der Entscheidung für den MANITOU Teleskoplader und für den Lieferanten Helmut Reiter GmbH aus Essen antwortet der Verantwortliche des Reserve-Fahrzeugparks, Detlef Krämer: "Den MANITOU können wir auch bei Hochwassereinsätzen gut gebrauchen, wenn es darum geht, die Sandsack-Füllanlagen zu beschicken, die LKWs mit den palettierten Sandsäcken zu be- bzw. entladen oder diese vor Ort zu transportieren. Von dem Manitou Händler Reiter sind wir überzeugt, einen qualitativ hochwertigen Service zu erhalten."

Der MVT 628 T (101 PS Turbodiesel, 6,30 m Hubhöhe) wurde am 15. Februar 2006 in Dienst gestellt und verfügt neben eher standardmäßigen Anbaugeräten wie Palettengabeln und Erdschaufel über eine ganze Reihe sinnvoller Zusatzausstattungen: eine 2,20 Meter lange Palettengabel zum Transport von Schrott-PKW oder LKW-Führerhäusern (zur Übungsdarstellung), ein hydraulischer Ballengreifer, eine Recyling- bzw. Schuttschaufel mit hydraulischem Übergreifer, zwei Kranhaken (4.000 und 5.000 kg Tragkraft) sowie eine Arbeitsplattform und sechs helle Arbeitsscheinwerfer. Komplettiert wird das Ausrüstungspaket durch feuerwehrspezifische Details wie eine extrem hitzbeständige Hydraulik und pannensichere Reifen. Hinzu kommt eine Halterung in der Fahrerkabine für einen Pressluftatmer, ein Schutzgitter für die Frontscheibe und natürlich das obligatorische Blaulicht auf dem Dach. Die umfangreiche Ausstattung wurde kompetent mit der Helmut Reiter GmbH ausgewählt.

Die Feuer- und Rettungswache 6 existiert seit 1981 und ist damit die derzeit jüngste Wache der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr. Neben den Räumen der Feuerwache befindet sich hier auch die Feuerwehrschule, die 1982 ihren Betrieb aufnahm. Hier konzentrieren sich nahezu alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Feuerwehr Düsseldorf, sechs hauptamtliche Lehrer sowie über 50 Fachdozenten vermitteln die Inhalte. Für den praktischen Teil des Unterrichts steht u. a. ein Trümmergebäude ("Brandhaus") der Bundeswehr zur Verfügung, in dem Brandübungen durchgeführt werden können. In Sachen Ausbildung blickt die Feuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf auf eine langjährige Tradition zurück. Von 1946 bis heute wurden 100 Grundausbildungslehrgänge mit über 1600 Teilnehmern durchgeführt. Die Ausbildung der freiwilligen Feuerwehr wurde nach der Währungsreform 1948 wieder aufgenommen. Heute finden im feuerwehrtechnischen Bereich jährlich etwa 200 Lehrgänge und Seminare mit über 2500 Teilnehmern der freiwilligen und der Berufsfeuerwehr zu den verschiedensten Themen statt.

Die Feuerwehrschule Düsseldorf ist auch die eigentliche "Heimat" des MANITOU MVT 628 Turbo, und hier, auf dem Übungsgelände, konnte er bei einem Ortstermin seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Scheinbar mühelos hob der Teleskoplader Schrottautos in die Höhe und bugsierte sie durch die Luft. Als interessierte Zuschauer waren unter anderem auch Martin Brokamp, MANITOU Gebietsleiter Nord, und der Manitou Verkaufsleiter Hans-Hugo Winter von Essener Stützpunkthändler Reiter erschienen. Die Helmut Reiter GmbH zählt seit mehreren Jahren zu den erfolgreichsten Manitou-Händlern in Europa.

Überzeugt von der Leistungsfähigkeit des MANITOU waren nicht nur die Gäste. Die Feuerwehr Düsseldorf wird nach den guten Erfahrungen zum Jahresende 2006 ein baugleiches Gerät an der Feuerwache "Umweltschutz und Technische Dienste" einsetzen.

 
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