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Keine sandsäcke mehr schleppen
Feuerwehr nimmt den gespendeten Gabelstapler
in Empfang
Über einen gespendeten Gabelstapler freuen sich die Fuerwehr
und die Gemeinde Sulzfeld. Auf dem Hof des Feuerwehrgerätehauses
steht ein Drei-Tonnen-Stapler mit einer Nutzlast von 1,5 Tonnen.und
einer Hubhöhe von rund 3,50 Meter. Durch den Zuwachs im Fuhrpark
wird die Fueerwehr noch weiter aufgewehrtet, betont
Bürgermeister Eberhard Roth.
Die Feuerwehr hätte heute nicht mehr nur die klassische Aufgabe
der Brandbekämpfung. Vielmehr müsse sie immer häufiger
technische Hilfe leisten, beispielsweise beim Hochwasserschutz oder
bei Ölverschmutzungen. In solchen Fällen sei es besonders
wichtig, schnell am Einsatzort einzutreffen, um Menschen und Besitz
zu schützen.
Das Gerät ob Ölpumpe oder Sandsack gehören
jedoch nicht zur Standardausrüstung eines Einsatzfahrzeuges.
Sie werden im Gerätehaus gelagert und nur bei Bedarf aufgeladen.
Durch den neuen Stapler wird die Aufgabe nicht mehr so schweißtreibend
für die Männer, die sie bisher mit Muskelkraft bewegten.
Auch Ulrich Schmidt, Geschäftsführer beim Essener Gabelsatpler-Dienstleister
Helmut Reiter, zeigt sich glücklich über die Spende:Oft
setzen Unternehmen ihr Geld für Maßnahmen ein, bei denen
keine Nachhaltigkeit existiert wie Werbung oder Feste. Deshalb
sei es besonders schön, der Sulzfeld Wehr einen Stapler zu
spenden.
Die Spende ist laut Roth einen große Überraschung
gewesen, weil es keine offiziellen Kontakte zwischen der Essener
Firma und der Sulzfelder Wehr gibt. Joachim Schühle, Service-Techniker
bei Reiter, arbeitet im Kraichgau. Sein Bruder, der bei der Feuerwehr
ist, habe ihn gefragt, ob er ihm einen ausrangierten Stapler besorgen
könnte, erzählt Schühle. Das war der Anreiz,
ein ordentliches Fahrzeug zu besorgen, erklärt Schmidt.
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