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Reiter-Geschäftsführer Ulrich Schmidt (links) und MKF-Inhaber Klaus Müller (rechts) bei
der Vertragsunterzeichnung.

Hier bei MKF in Polch werden die
Highend-Schwerlaststapler entwickelt.
Schwerste Lasten auf engstem Raum – kein Problem für die superkompakten MKF-Stapler.
Typisch für die MKF-Stapler aller Tragfähigkeitsklassen ist das abgerundete Heck.

Helmut Reiter GmbH übernimmt MKF-Generalvertrieb

50 % Marktanteil bis 2012 angepeilt

Mit Wirkung zum 1. März 2009 hat der Essener Staplerspezialist Reiter den Generalvertrieb für die Superkompaktstapler und Sonderfahrzeuge des Polcher Unternehmens MKF übernommen. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich neben Deutschland auf die Benelux-Länder, Österreich und die Schweiz. Die Helmut Reiter GmbH, die zu den erfolgreichsten Yale- und Manitou-Händlern Europas zählt, rundet damit ihre Angebotspalette im Kompakt- und oberen Tragfähigkeitsbereich sinnvoll ab.

Dazu Ulrich Schmidt, Geschäftsführer des Essener Logistikunternehmens: „MKF hat sich innerhalb von nur drei Jahren unter Leitung seines erfahrenen Inhabers Klaus Müller zu einer Topadresse für superkompakte Schwerlaststapler und Sonderfahrzeuge entwickelt. Uns ist kein anderes Unternehmen bekannt, das kompakter und innovativer baut. Entsprechend positiv war die Resonanz unserer Kunden auf die bislang von uns vertriebenen MKF-Stapler – ein 32- und zwei 16-Tonner. Man war regelrecht begeistert. Wir versprechen uns viel von der erweiterten Zusammenarbeit.“

In Zahlen ausgedrückt: 50 % Marktanteil im Kompaktstaplersegment bis 2012. Dieses ehrgeizige Vorhaben, das die etablierten Anbieter aufhorchen lassen dürfte, hat beste Aussicht auf Erfolg. Denn das, was Klaus Müller und seine Mitarbeiter abliefern, ist Staplertechnik vom Feinsten. Die runde Chassisform der MKF-Stapler steht nicht nur für Ästhetik, sondern erlaubt auch beste Sicht nach hinten; Kamerasysteme werden überflüssig. Speziell entwik-kelte Teleskop-Hubzylinder in den Masten sorgen für einen freien Blick nach vorn und auf die Last – normalerweise ein Schwachpunkt bei ultrakompakten Schwerlaststaplern.

Das MKF-Produktportfolio reicht von Treibgas- und Dieselstaplern mit 8 bis 80 Tonnen Tragfähigkeit über Elektrostapler in Drehstromtechnik mit 6 bis 25 Tonnen Tragfähigkeit bis zu Sonderfahrzeugen wie Plattformhubwagen und Schlepper. Klaus Müller setzt vorzugsweise auf Technik "Made in Germany". So bauen die Polcher MWM-Dieselmotoren zu 4- und 6-Zylinder-Treibgasmotoren um. In den Dieselstaplern arbeiten Deutz-Motoren, die Steuerungen stammen von DMC und Rexroth liefert Innenzahnradpumpen. Mit dem Einsatz empfindlicher Elektronik geht MKF so sparsam wie möglich um, denn was nach außen Robustheit verspricht, soll sich auch im Inneren fortsetzen.

Während Rahmen, Hubmaste und Lenkachsen nach eigenen Vorgaben bei Drittfirmen gefertigt werden, bauen die Polcher Zinkenverstellgeräte und Seitenschieber selbst. Auch für die Stapler der oberen Tragfähigkeitsklassen bietet MKF neben den hier üblichen Bandagen-Bereifungen Superelastik-Reifen. Speziell entwickelte Gummimischungen machen dies möglich und erlauben einen bodenschonenderen Einsatz der Superschwergewichtler.

Das besondere Know-how zum Bau hochkompakter, technisch raffinierter Stapler hat sich Inhaber Klaus Müller innerhalb von 30 Jahren Berufserfahrung erworben. Mit Gründung von MKF erfüllte er sich einen Lebenstraum. Die Belohnung für sein Engagement ist eine Kundenliste, die im Bereich der Schwerlaststapler ihresgleichen sucht. Jüngster Beweis dafür ist ein Auftrag der größten europäischen Druckerei Prinovis mit Sitz in Liverpool, Großbritannien, über drei 16-Tonner. In der Helmut Reiter GmbH hat Müller jetzt einen Vertriebspartner gefunden, der nicht nur seine Begeisterung für gute Technik teilt, sondern sich auch aktiv für die Verbreitung der Marke MKF einsetzt.

Die Essener, die im nächsten Jahr ihr 50-jähriges Firmenjubiläum feiern, blicken auf ein kontinuierliches Wachstum zurück. Mit 75 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 25 Millionen Euro gehören sie zu den großen Staplerhändlern Europas. Reiter vertreibt das komplette Produktprogramm von Yale Gabelstaplern und Lagertechnik sowie Manitou Gabel-staplern und Arbeitsbühnen. Ein Schwerpunkt des Geschäfts ruht auf bundesweiten Stapler-Vermietungs- und Rentalaktivitäten einschließlich Full-Service.

„Unsere gewachsenen Kontakte aus dem Vermietungs- und Rentalgeschäft mit Standorten in ganz Deutschland und Österreich werden eine wichtige Rolle beim erweiterten Markteinstieg mit den MKF-Staplern spielen“, erläutert Ulrich Schmidt. „Hinzu kommen gute Geschäftskontakte mit belgischen und holländischen Händlern. Unsere Aufgabe für die kommenden Monate wird es sein, ein flächendeckendes Händlernetz in diesen Ländern zu in-stallieren. Hier haben wir bereits sehr konkrete Vorstellungen.“

Schmidt, der sich federführend für die Vermarktung der MKF-Produktpalette einsetzt, hat bereits eine Reihe von vielversprechenden Gesprächen mit in Frage kommenden Händlern geführt. „Hochwertige Vertriebspartner, die ein ernsthaftes Interesse an einer Zusammenarbeit haben, können sich bei mir melden. Noch befinden wir uns in der Sondierungsphase."

 
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